Die Änderung im Schaubild erklärt

Rente mit 67 und Rente mit 63 – was gilt für welchen Jahrgang?

Die „Rente mit 63“ hat die aus demografischen Gründen notwendige „Rente mit 67“ nicht etwa abgelöst: Auch weiterhin wird die Altersgrenze für die ganz normale Rente schrittweise angehoben. Dieser Prozess hat 2012 begonnen, der Jahrgang 1964 wird der erste sein, für den tatsächlich erst der 67. Geburtstag zum Stichtag wird.

Schon bei Einführung der „Rente mit 67“ galt: Wer 45 Beitragsjahre hat, kann schon mit 65 abschlagsfrei in Rente gehen. Diese Altersgrenze für „besonders langjährig Versicherte“ ist dann 2014 gesenkt worden – aber was im Volksmund „Rente mit 63“ genannt wird, wirkt sich je nach Jahrgang unterschiedlich aus. Für alle ab 1964 Geborenen mit 45 Beitragsjahren gilt dann wieder der 65. Geburtstag als möglicher Stichtag für eine abschlagsfreie Frührente.


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Die Bevölkerung schrumpft: Immer weniger Arbeitskräfte müssen immer mehr Rentner finanzieren. Und jetzt macht eine neue Frührente diese Last ohne Not noch schwerer! AKTIV erklärt, was das für teils absurde Folgen hat.

Die geplante Rente mit 63 lohnt sich im Prinzip für jeden, der sie nutzen kann. Also – machen? Psychiatrie-Professor Ulrich Hegerl rät zur Vorsicht: „Den meisten würde es nicht guttun“, betont er. Und erklärt, warum.

Altersarmut sorgt für politischen Wirbel – dabei müssen die meisten Arbeitnehmer davor keine Angst haben. Aber um den Lebensstandard zu halten, muss man zusätzlich vorsorgen.

aktualisiert am 27.11.2014

Studium oder Kindererziehung, Auslandsaufenthalt, Beschäftigung in der DDR – darüber weiß die Rentenkasse erstmal: nichts. Hier hilft eine Kontenklärung. Und die sollte jeder machen, dessen Rentenkonto noch Lücken hat.

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