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Die reguläre Altersgrenze wird oft nicht erreicht

Rente meistens vorzeitig

Berlin. Die gesetzliche Altersgrenze für den normalen Renteneintritt steigt noch bis 2029 Jahr für Jahr an: Dieses Jahr gelten da 65 Jahre und 7 Monate für den Jahrgang 1953. Schritt für Schritt wird so die Rente mit 67 erreicht – zumindest in der Theorie. In der Praxis verabschieden sich die meisten deutlich früher vom Job: 2017 waren neue Altersrentner im Mittel nur 64 Jahre alt, wie die Deutsche Rentenversicherung mitteilt.

Damit ist der Wert im Vergleich zum Jahr 2016 nicht gestiegen. Diese Stagnation beim tatsächlichen Rentenzugangsalter liegt an einer rückwärtsgewandten Subvention: an der 2014 eingeführten abschlagsfreien „Rente mit 63“, die nur Menschen mit mindestens 45 Beitragsjahren beantragen können. Da diese Frührente gut ankommt, kostet sie die Rentenkasse viele Milliarden extra. Immerhin steigt auch hier die Altersgrenze schrittweise bis auf 65 Jahre an, für die 1953 Geborenen gelten daher 63 Jahre und 2 Monate (Übersicht für alle Jahrgänge: aktiv-online.de/rente-67).


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