Wohnungsmarkt

Ranking: Wo in Deutschland die Mietpreise am höchsten und am niedrigsten sind

Wo zahlen Neumieter in Deutschland besonders viel fürs Wohnen? Wo besonders wenig? Und wie sehr sind die Mieten seit dem Jahr 2005 gestiegen? Dieses Ranking nennt den durchschnittlichen Preis in Euro je Quadratmeter in einem Mehrfamilienhaus. Die Werte sind vom zweiten Quartal 2015 und entstammen dem Marktmonitor des Forschungsinstituts F+B in Hamburg, das sie für alle 402 Landkreise und Städte Deutschlands erfasst.

So viel sei vorab verraten: In Bayern wohnt es sich nicht nur am teuersten. Denn auch der preiswerteste Landkreis liegt im Freistaat.

Die 10 teuersten Wohngegenden („TOP“) und die 10 günstigsten Wohngegenden („FLOP“) sehen Sie in der folgenden Bildergalerie:


Die Plätze 11 bis 20 der teuersten Kreise und Städte:

TOP-Rang Region Land Miete (Euro je Quadratmeter) Anstieg (in Prozent)
11 Heidelberg (Stadt) Baden-Württemberg 9,71 13
12 Ebersberg (Kreis) Bayern 9,67 12
13 Mainz (Stadt) Rheinland-Pfalz 9,49 19
14 Köln (Stadt) Nordrhein-Westfalen 9,29 16
15 Miesbach (Kreis) Bayern 9,21 12
16 Freising (Kreis) Bayern 9,20 16
17 Main-Taunus-Kreis (Kreis) Hessen 9,17 10
18 Darmstadt (Stadt) Hessen 9,15 10
19 Düsseldorf (Stadt) Nordrhein-Westfalen 9,12 18
20 Bad Tölz-Wolfsratshausen (Kreis) Bayern 8,95 11

Die Plätze 11 bis 20 der billigsten Kreise und Städte:

TOP-Rang Region Land Miete (Euro je Quadratmeter) Anstieg (in Prozent)
11 Birkenfeld (Kreis) Rheinland-Pfalz 4,53 4
12 Wunsiedel (Kreis) Bayern 4,53 8
13 Erzgebirgskreis (Kreis) Sachsen 4,53 9
14 Holzminden (Kreis) Niedersachsen 4,54 7
15 Spree-Neiße (Kreis) Brandenburg 4,62 2
16 Börde (Kreis) Sachsen-Anhalt 4,62 5
17 Salzlandkreis (Kreis) Sachsen-Anhalt 4,62 7
18 Osterode am Harz (Kreis) Niedersachsen 4,63 5
19 Waldeck-Frankenberg (Kreis) Hessen 4,63 5
20 Pirmasens (Stadt) Rheinland-Pfalz 4,63 8

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Berlin, Frankfurt, Stuttgart, München – Aufschläge von 25 Prozent mussten neue Mieter dort in den letzten fünf Jahren hinnehmen. Bundesweit legten die Mieten in dieser Zeit aber nur um 6,7 Prozent zu. Wie passt das zusammen?

Obwohl die Immobilienpreise seit Jahren kräftig steigen: Vielerorts ist es immer noch sinnvoll, in ein Haus oder eine Wohnung zu investieren. Das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hat errechnet, wie stark die Selbstnutzerkosten von den Mieten abweichen.

Normalerweise ist er die größte Anschaffung des Lebens: der Kauf einer eigenen Immobilie. Es gilt also, sich vor dem Gang zum Notar so gut wie nur irgend möglich zu informieren – sowohl, was das Objekt selbst und seine Lage betrifft, als auch über die Baufinanzierung.

aktualisiert am 27.09.2017

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