Tipp der Woche

Ran an die Akten!


So füllt sich das Sparschwein: Rechner raus –und Abschied nehmen von Uralt-Verträgen. Foto: fotolia

Wie Sie in ein paar Stunden viel Geld sparen können

Draußen Regen, in der Glotze kein Pflichtfilm, auch sonst nichts in Sicht, was heute Nachmittag die Langeweile vertreibt? Macht nichts! Wir haben ein spannendes Programm für Sie: „Frühjahrsputz im Aktenschrank“ – oder: Wie Sie in wenigen Stunden ziemlich viel Geld sparen können.

Ausführlichere Anleitungen zu einigen dieser Punkte finden Sie jetzt gebündelt unter www.aktiv-online.info/abstauben in unserem Internet-Angebot.

Wer das Geld etwa für Versicherungen, Sportvereine oder Zeitungsabos monatlich überweist, der zahlt oft zu viel: Um die 5 Prozent lassen sich vielfach dadurch sparen, dass man einfach auf eine jährliche Zahlung umstellt. Prüfen Sie also das Kleingedruckte auf solche Jahresrabatte – oder fragen Sie direkt beim Anbieter danach.

Wer seinen Strom noch nach dem Tarif der örtlichen „Grundversorgung“ zahlt, der verschenkt Geld. Das lässt sich oft mit nur einem Anruf beim bisherigen Energieversorger ändern – denn der hat meist günstigere Alternativen für Privatleute im Programm.

Wer sich schon lange nicht mehr um den Handy-Vertrag gekümmert hat, der telefoniert zu teuer: Die Guthabentarife ohne Grundgebühr sind inzwischen für die meisten Telefonier-Typen am besten. „Vertragskunden zahlen fast immer zu viel“, warnte die Stiftung Warentest. Sie hat nach eigenen Angaben laufend knapp 500 Angebote auf dem Schirm. Diverse Prepaid-Preise liegen um die 8 Cent pro Minute oder SMS, Anrufe in ausländische Festnetze sind schon ab 9 Cent pro Minute zu haben. Einen Überblick verschafft gratis: www.teltarif.de

Wer die Unterlagen seiner Kfz-Versicherung seit Jahren nur brav abgeheftet hat, der müsste sich schleunigst schlau machen – nach wie vor gibt es hier mächtige Preisunterschiede. Ein solides Merkblatt dazu findet sich im Netz unter www.bundderversicherten.de/

Wer keine vermögenswirksame Leistung in seiner Gehaltsabrechnung stehen hat, der kann sich mal in der Personalabteilung danach erkundigen: Vor allem Jüngere versäumen das oft, wie eine Infratest-Studie gezeigt hat. In manchen Branchen ist das tariflich geregelte Extra-Geld übrigens für die Altersvorsorge reserviert.

Und wer für diesen Spar-groschen vom Chef keine

Arbeitnehmer-Sparzulage beantragt, der weiß vielleicht nicht: Auf diese staatliche Förderung haben mehr Menschen als früher Anspruch. Die Einkommensgrenze für Ledige liegt bei 20.000 Euro, für Verheiratete gilt das Doppelte. Achtung: Es geht hier nur um das „zu versteuernde“ Einkommen – brutto kann also oft deutlich mehr verdient werden.

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