Moment mal!

Profifußballer: Neue Gehaltsstudie liefert eine erstaunliche Zahl

Weltfußballer Cristiano Ronaldo hat Ärger: Er soll ein paar Millionen am Fiskus vorbeigedribbelt haben. Die Hälfte aller Berufsfußballer dagegen hat ganz andere Sorgen. Sie verdienen weniger als 930 Euro im Monat.

Ronaldo: 38 Millionen Euro Grundgehalt von Real. Foto: firo

Ronaldo: 38 Millionen Euro Grundgehalt von Real. Foto: firo

Fieses Foul: Cristiano Ronaldo soll nach Medienberichten Millionen an Steuern hinterzo …, äh, vermieden haben. Typisch Fußballprofi, denkt man. Kriegt den Hals nicht voll.

Das gilt aber nicht überall: 45 Prozent der Berufsspieler weltweit kassieren laut einer neuen Studie – weniger als 930 Euro netto im Monat!

Die internationale Spielervereinigung „Fifpro“ hat 14.000 Profis aus 87 Ligen befragen lassen, in 54 Ländern – also meist nur die erste Liga.

Dabei kam zum Beispiel raus: Im fußballverrückten Brasilien liegen sogar acht von zehn Spielern unter dieser Gehaltsgrenze – und in Ghana sind es praktisch alle. Profikicken macht also längst nicht überall reich. Viele spielen kohlemäßig ungefähr in der gleichen Liga wie ein Auszubildender in der deutschen Industrie.

Klar, in Europas Top-Ligen zieht sich dafür keiner die Stiefel an. Nur: Dahin schaffen’s halt die wenigsten. Schließlich lauern auf die 324 Kaderplätze in der Ersten Bundesliga allein in Deutschland 500.000 Jugendspieler zwischen 15 und 18 Jahren.


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aktualisiert am 11.12.2017

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