Wir machen’s ...

… Probe-Implantate

Foto: dpa

Wenn das Kniegelenk unerträglich schmerzt, ist eine Knieprothese (Foto) für den Patienten oft die Erlösung. 170 000 Stück werden in deutschen Kliniken jährlich eingesetzt, so eine aktuelle Studie der in Paris ansässigen Industriestaaten-Denkfabrik OECD.

Bevor der Gelenkersatz aus Metall platziert wird, kontrolliert der operierende Arzt zunächst mit einem Probe-Implantat die Größe, den passgenauen Sitz und die Beweglichkeit. Solche Produkte fertigt der Kunststoffverarbeiter Röchling Sustaplast in Lahnstein für Kunden aus der Medizintechnik. „Sie bestehen aus thermoplastischen Hochleistungskunststoffen“, sagt Branchenmanager Eugen Schmidt. Der Werkstoff wurde speziell für medizinische Anwendungen entwickelt.

Auch wenn das Probe-Implantat während der Operation nur für kurze Zeit im Körper bleibt: Es kommt dabei mit Körperflüssigkeiten oder der Knochensubstanz in Kontakt. Daher muss es keimfrei und völlig rückstandsfrei sein. „Der Werkstoff kann vielfach sterilisiert werden“, sagt Schmidt. Dieser hält zum Beispiel Sterilisationen mit Heißdampf bei über 130 Grad Celsius stand.

Auch gegen Desinfektionsmittel muss der Kunststoff beständig sein. „Die Patientensicherheit ist oberstes Gebot“, so Schmidt. Wor


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang