Leben im Alter

Private Vorsorge wird immer wichtiger


Der Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier setzt auf betriebliche Altersvorsorge

Deutsche fahren ihre private Altersvorsorge zurück! Mit dieser Meldung alarmiert die Postbank die Öffentlichkeit. Für ihre Studie „Al­ters­vorsorge in Deutschland“ be­fragt das Institut für Demos­kopie  Allensbach  seit  sechs Jahren berufstätige Bundesbürger. Aktuelles Ergebnis: Leg­ten Be­rufstätige 2007 monatlich im Schnitt noch 202 Euro zurück,  sind es 2008  nur noch 188 Euro. Macht ein Minus von 7 Prozent – und es ist der niedrigste Stand seit 2005.

Alt werden kostet Geld

Die Mehrheit will auch nicht mehr tun. Fast Dreiviertel der Befragten, so die Studie, sehen in der gesetzlichen Rente die ideale Vorsorge. Über 40 Prozent halten sich für gut gerüstet für die „ferne“ Alters-Zukunft. Dass ihre Lebenserwartung ge­stiegen ist, nehmen die Befragten dabei gerne an – sie rechnen mit etwa 83 Jahren, also deutlich über dem heutigen Bundesdurchschnitt. Dass das jede Menge Geld kostet, spielt in ihren Planungen aber keine Rolle. Auch über Inflationsraten macht sich kaum einer Gedanken.

„Dass ausgerechnet zwei zentrale Aspekte der Altervorsorge so wenig berücksichtigt werden, nämlich die Kaufkraft von Ruhestandsgeldern und die Länge des Bezugs, sollte jeden stark beunruhigen“, meint Postbank-Chef Michael Meyer dazu. Schließlich halbiert sich bei einer Inflation von durchschnittlich 2 Prozent die Kaufkraft eines Euro innerhalb von 35 Jahren. Das sollte zu denken geben. Die gesetzliche Rente allein wird nicht reichen.

 

Renten-Lücke verkleinern

 

Mit „Augen zu und durch“ kommt man nicht weit. Was aber tun? Unsicherheit und Unwissenheit sind groß. Dabei ist eine zusätzliche private Altersversorgung ein Muss. 

Hier bietetsich insbesondere die betriebliche Altersvorsorge als einfache und sichere Lösung an. Sie verkleinert die Renten-Lücke.

 

Für die Beschäftigten in Verlagen, Medienanstalten, Dru­ckereien, Papier-, Pappe- und Kunststoff-Firmen wurde da­für schon 2002 der „Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (hpv) und der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) diese Branchenlösung als staatlich geförderte Pensionskasse auf die Beine gestellt. Träger ist die HDI-Gerling Pensionskasse.

Rechtsanspruch besteht

Seit 2002 hat jeder Bundesbürger einen Rechtsanspruch darauf, einen Teil vom Bruttolohn in die Altersvorsorge zu stecken. Der Staat fördert diese Form der Vorsorge mit Steuervorteilen und befreit zusätzlich Beiträge von Sozialabgaben (siehe Zukunftsfonds auf einen Blick). Da kann man seinen persönlichen Einsatz schnell verdoppeln. Darauf sollte keiner verzichten.

Texte: Gabriele Koch-Weithofer

 

 

 

Zukunftsfonds auf einen Blick

 

Der Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier ist ein Branchenmodell für die Altersvorsorge von Beschäftigten in Verlagen, Medienanstalten, Druckereien, Papier-, Pappe- und Kunststoff-Firmen. Träger ist die HDI-Gerling Pensionskasse.

Mittlerweile beteiligen sich rund 1.100 Arbeitgeber am Zu­kunftsfonds, gut 10.000 Mitarbeiter nutzen bereits das Angebot. Dabei können sie zwischen zwei Anlageformen wählen – klassische oder fondsgebundene Rente.

In die Pensionskasse eingezahlt werden können Entgelte aus Jahresleistung, vermögengswirksamen Leitungen (VL), Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Mit einer Betriebsvereinbarung können auch Gelder aus dem laufenden Lohn und Gehalt umgewandelt werden.

2008 bleibt ein Jahresbeitrag von 2.544 Euro steuer- und sozialabgabenfrei. Weitere 1.800 Euro lassen sich steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig umwandeln, vorausgesetzt, der Vorteil der Pauschalversteuerung wird nicht schon anderweitig genutzt (etwa durch eine Direktversicherung).

Die Vorteile

  • Man kann schon mit ge­ringen Beiträgen einsteigen (ab 186,38 Euro im Jahr).
  • Die Beiträge können bei Bedarf ausgesetzt oder deren Höhe geändert werden.
  • Optimale Nutzung von verschiedenen staatlichen Fördermöglichkeiten und Steuervorteilen.
  • Wer den Arbeitgeber wechs­elt, kann den angesparten Wert verlustfrei auf den neuen Arbeitgeber übertragen.
  • Lebenslange Zusatzrente inklusive zehn Jahre Renten­garantie für Angehörige.
  • Die Pensionskasse informiert jährlich über die voraussichtliche Höhe der Leistung.
  • Keine Abschlussprovision, niedrige Verwaltungskos­ten, direkte Betreuung.

 

Schon der kleine Einsatz lohnt

Selbst mit kleinen monatlichen Raten lässt sich für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit vorsorgen. Am meisten springt da­bei für diejenigen heraus, die früh mit dem Ansparen beginnen. Aber auch für ältere Arbeitnehmer lohnt es sich für’s Alter vorzusorgen (Modellrechnungen Bildergalerie anwählen).

 

Übrigens: Liegt die Inflation bei 1,5 Prozent sind 1.000 Euro in 20 Jahren nur noch rund 740 Euro wert. Die Zusatzrente aus der betrieblichen Altersvorsorge ist da Gold wert!

Einen Inflationsrechner finden Sie im Internet unter: www.zinsen-berechnen.de/inflationsrechner.php

 

 

Der Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier setzt auf betriebliche Altersvorsorge

Deutsche fahren ihre private Altersvorsorge zurück! Mit dieser Meldung alarmiert die Postbank die Öffentlichkeit. Für ihre Studie „Al­ters­vorsorge in Deutschland“ be­fragt das Institut für Demos­kopie  Allensbach  seit  sechs Jahren berufstätige Bundesbürger. Aktuelles Ergebnis: Leg­ten Be­rufstätige 2007 monatlich im Schnitt noch 202 Euro zurück,  sind es 2008  nur noch 188 Euro. Macht ein Minus von 7 Prozent – und es ist der niedrigste Stand seit 2005.

Alt werden kostet Geld

Die Mehrheit will auch nicht mehr tun. Fast Dreiviertel der Befragten, so die Studie, sehen in der gesetzlichen Rente die ideale Vorsorge. Über 40 Prozent halten sich für gut gerüstet für die „ferne“ Alters-Zukunft. Dass ihre Lebenserwartung ge­stiegen ist, nehmen die Befragten dabei gerne an – sie rechnen mit etwa 83 Jahren, also deutlich über dem heutigen Bundesdurchschnitt. Dass das jede Menge Geld kostet, spielt in ihren Planungen aber keine Rolle. Auch über Inflationsraten macht sich kaum einer Gedanken.

„Dass ausgerechnet zwei zentrale Aspekte der Altervorsorge so wenig berücksichtigt werden, nämlich die Kaufkraft von Ruhestandsgeldern und die Länge des Bezugs, sollte jeden stark beunruhigen“, meint Postbank-Chef Michael Meyer dazu. Schließlich halbiert sich bei einer Inflation von durchschnittlich 2 Prozent die Kaufkraft eines Euro innerhalb von 35 Jahren. Das sollte zu denken geben. Die gesetzliche Rente allein wird nicht reichen.

 

Renten-Lücke verkleinern

Mit „Augen zu und durch“ kommt man nicht weit. Was aber tun? Unsicherheit und Unwissenheit sind groß. Dabei ist eine zusätzliche private Altersversorgung ein Muss. 

Hier bietetsich insbesondere die betriebliche Altersvorsorge als einfache und sichere Lösung an. Sie verkleinert die Renten-Lücke.

Für die Beschäftigten in Verlagen, Medienanstalten, Dru­ckereien, Papier-, Pappe- und Kunststoff-Firmen wurde da­für schon 2002 der „Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier“ ins Leben gerufen. Gemeinsam mit der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi haben der Hauptverband Papier- und Kunststoffverarbeitung (hpv) und der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) diese Branchenlösung als staatlich geförderte Pensionskasse auf die Beine gestellt. Träger ist die HDI-Gerling Pensionskasse.

Rechtsanspruch besteht

Seit 2002 hat jeder Bundesbürger einen Rechtsanspruch darauf, einen Teil vom Bruttolohn in die Altersvorsorge zu stecken. Der Staat fördert diese Form der Vorsorge mit Steuervorteilen und befreit zusätzlich Beiträge von Sozialabgaben (siehe Zukunftsfonds auf einen Blick). Da kann man seinen persönlichen Einsatz schnell verdoppeln. Darauf sollte keiner verzichten.

Texte: Gabriele Koch-Weithofer

 


Zukunftsfonds auf einen Blick

Der Zukunftsfonds Medien, Druck und Papier ist ein Branchenmodell für die Altersvorsorge von Beschäftigten in Verlagen, Medienanstalten, Druckereien, Papier-, Pappe- und Kunststoff-Firmen. Träger ist die HDI-Gerling Pensionskasse.

Mittlerweile beteiligen sich rund 1.100 Arbeitgeber am Zu­kunftsfonds, gut 10.000 Mitarbeiter nutzen bereits das Angebot. Dabei können sie zwischen zwei Anlageformen wählen – klassische oder fondsgebundene Rente.

In die Pensionskasse eingezahlt werden können Entgelte aus Jahresleistung, vermögengswirksamen Leitungen (VL), Urlaubs- oder Weihnachtsgeld. Mit einer Betriebsvereinbarung können auch Gelder aus dem laufenden Lohn und Gehalt umgewandelt werden.

2008 bleibt ein Jahresbeitrag von 2.544 Euro steuer- und sozialabgabenfrei. Weitere 1.800 Euro lassen sich steuerfrei, aber sozialversicherungspflichtig umwandeln, vorausgesetzt, der Vorteil der Pauschalversteuerung wird nicht schon anderweitig genutzt (etwa durch eine Direktversicherung).

Die Vorteile

     

  • Man kann schon mit ge­ringen Beiträgen einsteigen (ab 186,38 Euro im Jahr).
  • Die Beiträge können bei Bedarf ausgesetzt oder deren Höhe geändert werden.
  • Optimale Nutzung von verschiedenen staatlichen Fördermöglichkeiten und Steuervorteilen.
  • Wer den Arbeitgeber wechs­elt, kann den angesparten Wert verlustfrei auf den neuen Arbeitgeber übertragen.
  • Lebenslange Zusatzrente inklusive zehn Jahre Renten­garantie für Angehörige.
  • Die Pensionskasse informiert jährlich über die voraussichtliche Höhe der Leistung.
  • Keine Abschlussprovision, niedrige Verwaltungskos­ten, direkte Betreuung.
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Schon der kleine Einsatz lohnt

Selbst mit kleinen monatlichen Raten lässt sich für die Zeit nach der Erwerbstätigkeit vorsorgen. Am meisten springt da­bei für diejenigen heraus, die früh mit dem Ansparen beginnen. Aber auch für ältere Arbeitnehmer lohnt es sich für’s Alter vorzusorgen (Modellrechnungen Bildergalerie anwählen).

Übrigens: Liegt die Inflation bei 1,5 Prozent sind 1.000 Euro in 20 Jahren nur noch rund 740 Euro wert. Die Zusatzrente aus der betrieblichen Altersvorsorge ist da Gold wert!

Einen Inflationsrechner finden Sie im Internet unter: www.zinsen-berechnen.de/inflationsrechner.php

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