Urteil

Pauschalreise: Haftung auch nach Absage

Wer eine Pauschalreise bucht, erhält stets einen Reisepreis-Sicherungsschein – damit der Kunde vor Verlusten geschützt ist, falls der Reiseveranstalter vor oder auch während der Reise pleitegeht. Jetzt ist klar: Die entsprechende Versicherung muss auch dann einspringen, wenn die geplante Tour (etwa eine Kreuzfahrt) zunächst mangels Nachfrage abgesagt wird, der Reiseveranstalter das Geld aber nicht erstattet und dann in die Insolvenz schlittert.
(Bundesgerichtshof, 2.11.2011, X ZR 43/11)


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Schlagwörter: Private Finanzen

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