Internet-Bezahldienste im Überblick

Online-Käufe schnell bezahlen

Foto: Fotolia

Diverse Internetbezahldienste bieten an, beim Begleichen von Rechnungen zu helfen. Das geht schnell und einfach, keine Frage. Und ein großer Vorteil, so Christian Gollner von der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz: „Wer seine Bankdaten nicht in Onlineshops angeben möchte, kann sie durch diese Dienste schützen.“

Dazu muss man in der Regel (so beispielsweise bei Clickandbuy oder Papypal) zunächst ein Kundenkonto bei dem Dienstleister eröffnen. Dabei gibt man einmalig seine Bank- oder Kreditkartendaten ein. Kauft man danach im Netz ein, klickt man während des Bezahlvorgangs einfach auf den Button des gewählten Bezahldienstes, loggt sich dort ein und bezahlt indirekt – eben über den Dienstleister. Der bucht den zu zahlenden Betrag ab und leitet ihn an den Shop weiter.

Was dafür spricht

Neben dem Vorteil, dass man seine Bank- oder Kreditkartendaten nicht immer wieder irgendwo eingeben muss, sammeln die Bezahldienste noch weitere Pluspunkte: Die Bezahlung geht sehr schnell, also kann die Ware flott geliefert werden. Paypal bietet außerdem einen „Käuferschutz“: Kommt die Ware nicht an, kann der Kunde sich das Geld zurückholen. Außerdem lassen sich über die Bezahldienste auch Kleinstbeträge für beispielsweise ein einzelnes Lied, eine App oder einen Zeitungsartikel günstig und schnell bezahlen.

Was die Nachteile sind

Bezahldienste haben aber auch Nachteile. „Leider sind sie nicht viel sicherer als andere Bezahlmöglichkeiten“, sagt Gollner. Auch hier können Zugangsdaten durch Trojaner oder Phishing ausgespäht werden: „Dann lassen sich auch die Bezahldienste missbrauchen.“ Und längst nicht jeder Shop arbeitet mit jedem Bezahldienst zusammen. Hat man bei mehreren Bezahldiensten ein Konto eröffnet, läuft man Gefahr, den Überblick zu verlieren. Denn die Zeitpunkte, zu denen die ausstehenden Beträge dann vom Girokonto eingezogen werden, sind je nach Anbieter verschieden.

Man sollte sich also für ein bis zwei Dienste entscheiden, die von möglichst vielen der üblicherweise besuchten Online-Shops akzeptiert werden. „Sinnvoll ist es auch“, rät Gollner, „sich mit dem Käuferschutz genau auseinanderzusetzen: Wird er überhaupt angeboten? Und unter welchen Bedingungen?“

Übrigens: Wer nur selten im Internet einkauft, braucht nicht unbedingt einen Bezahldienst. Schließlich kann man in vielen Shops auch per Kreditkarte oder Lastschrift bezahlen. Und einige Händler erlauben es sogar, erst nach Erhalt der Ware die beigelegte Rechnung zu begleichen.

Bezahldienste im Überblick: Den aktuellen Stand der Dinge finden Sie hier auf AKTIV online.


Quellen: Anbieter

Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang