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EU bekämpft „Geoblocking“

Online-Einkauf im Ausland wird bald einfacher

Straßburg. Mit einer deutschen Kreditkarte auf einer französischen Website ein Ticket für ein Fußballspiel in Spanien kaufen – ein Auto in Schweden mieten – oder einen Kühlschrank in Polen bestellen: So etwas wird bald einfacher und oft günstiger.

Mit großer Mehrheit hat das EU-Parlament kürzlich eine Verordnung gegen das „Geoblocking“ erlassen. Also gegen Tricks, mit dem bisher Online-Händler den potenziellen Kunden aus anderen EU-Staaten das Bestellen verbieten, erschweren oder verteuern. Die bis Ende 2018 greifenden neuen Regeln sind von großer Bedeutung: Einer EU-Studie zufolge werden Online-Shopper von zwei Dritteln aller Portale am grenzüberschreitenden Einkauf gehindert.

Ein Problem bleibt allerdings: Digitale urheberrechtlich geschützte Inhalte wie zum Beispiel E-Books, Musik oder Online-Spiele „fallen vorerst nicht unter die neuen Regeln“. Die EU-Kommission soll prüfen, ob Geoblocking auf Dauer auch hier verboten werden kann.


Schlagwörter: Europa Shopping

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