Wirtschaftslexikon

OECD

Die Abkürzung OECD steht für die Organisation for Economic Cooperation and Development, zu Deutsch: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. In dieser sind 34 Länder zusammengeschlossen, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft bekennen. Darunter sind viele europäische Staaten, aber auch Nationen wie die USA, Kanada, Australien und Japan.

Gegründet wurde die OECD 1961. Berücksichtigt man ihre Vorgängerinstitution reicht die Geschichte bis 1947 zurück. Damals begann die OEEC (Organisation for European Economic Cooperation) den Marshall-Plan zum Wiederaufbau Europas nach dem Zweiten Weltkrieg in die Tat umzusetzen.

Heute besteht die Hauptaufgabe der Organisation mit Sitz in Paris darin, die Regierungen ihrer Mitgliedsländer in wirtschaftlichen Fragen zu beraten. Die Themen erstrecken sich aber auch auf andere gesellschaftliche Aspekte wie Bildungs- und Umweltpolitik.

Austausch über Meinungen, Interessen und Probleme

Zu diesem Zweck sammelt die OECD statistische Daten und wertet sie aus. Wissenschaftler erstellen regelmäßig Gutachten und Prognosen, in denen die Mitgliedstaaten auch miteinander verglichen werden.

Darüber hinaus sind Beratungen im OECD-Kreis oft die ersten Gelegenheiten für Staaten, sich über unterschiedliche Meinungen, Interessen oder gemeinsame Probleme unverbindlich auszutauschen. Die Gespräche können dann der erste Schritt zu ernsthaften Verhandlungen oder sogar Verträgen zwischen Staaten sein, in denen zum Beispiel Richtlinien festgelegt werden.


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