Investitionen

NRW lockt an

Zahl ausländischer Investoren auf höchstem Wert seit der Jahrtausendwende

Düsseldorf. Trotz Euro-Krise haben sich 2011 mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung NRW.Invest mehr als 140 internationale Firmen in NRW niedergelassen oder hier ihre Stützpunkte erweitert. Das waren 30 mehr als 2010 und die höchste Zahl seit der Jahrtausendwende. Diese Investitionen bringen 2.700 neue Arbeitsplätze.

Etwa jeder zweite Investor stammt aus Asien, wobei China das Gros stellt. Für sie sei vor allem die Rhein-Ruhr-Region interessant, so Petra Wassner, Geschäftsführerin von NRW.Invest. Das liege nicht nur an der guten Infrastruktur. Zusammen mit den Niederlanden sei der Absatzmarkt im Zentrum Europas besonders groß. Das sind gewichtige Argumente auch für NKB: Der indische Technologiekonzern und Autozulieferer suchte nach einem geeigneten Standort für seinen Deutschlandsitz. Die Wahl fiel auf Düsseldorf.

Zentrale Anlaufstelle

Die NRW.Invest GmbH ist zentrale Anlaufstelle für Investitionen in Nordrhein-Westfalen. Sie arbeitet eng mit der Landesregierung und den regionalen und kommunalen Einrichtungen der Wirtschaftsförderung zusammen.

Insgesamt verzeichneten die Bauämter letztes Jahr landesweit 234 neue ausländische Investitionsvorhaben, gut jedes zweite unterstützt durch NRW.Invest.


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