Konjunkturumfrage

Niedersachsens Metall- und Elektro-Industrie ist optimistisch für 2014


Hannover. Niedersachsens Metall- und Elektro-Industrie erwartet für das kommende Jahr tendenziell mehr Aufträge, mehr Investitionen und mehr Jobs. Gleichzeitig bemüht sie sich angesichts des Auf und Ab der jüngsten Zeit verstärkt um Flexibilität bei der Personalplanung. Das zeigt die Herbstumfrage des Arbeitgeberverbands NiedersachsenMetall. Die Ergebnisse:

• Die Geschäfte laufen ordentlich.

Mehr als vier Fünftel der Unternehmen gehen für das kommende Jahr von gleichbleibenden (55 Prozent) oder sogar steigenden (29 Prozent) Auftragseingängen aus. Insbesondere die Entwicklung im Auslandsgeschäft sieht man optimistisch.

• Es gibt eher mehr Arbeitsplätze.

Der positive Ausblick hat Folgen für die Planungen: Jedes vierte Unternehmen will 2014 verstärkt investieren – und jedes fünfte will die Zahl der Beschäftigten erhöhen, im Einzelfall um bis zu 5 Prozent.
• Jobs sind anfangs oft befristet.

Ein Drittel der geplanten Neueinstellungen erfolgt der Umfrage zufolge zunächst befristet. Aber die Prognose sagt auch, dass 82 Prozent der befristet eingestellten Mitarbeiter später in unbefristete Arbeitsverhältnisse übernommen werden.

• Zeitarbeit hilft den Betrieben.

Auch wenn der Anteil der Zeitarbeit (ebenso wie der der befristeten Verträge) im niedrigen einstelligen Prozentbereich liegt: Jedes zweite Unternehmen nutzt sie, um die immer häufigeren und stärkeren Konjunktur-Ausschläge auszugleichen.

• Regulierung gefährdet Jobs.

54 Prozent der Firmen vertreten die Einschätzung: Wenn Befristungen und Zeitarbeit so nicht mehr möglich sind, wird „das Einstellungsverhalten negativ beeinflusst“.

Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang