Exporte

Niederlande bleiben für Nordrhein-Westfalen Abnehmerland Nummer eins

Das Auslandsgeschäft läuft für die nordrhein-westfälische Wirtschaft rund: Sie konnte 2015 ihre Exporte erneut steigern – auf 182 Milliarden Euro. Bedeutendste Abnehmerländer waren die Niederlande vor Frankreich und Großbritannien.

Duisburger Hafen: Umschlagplatz für Güter in alle Welt. Foto: Funke

Duisburger Hafen: Umschlagplatz für Güter in alle Welt. Foto: Funke

Düsseldorf. Die nordrhein-westfälische Wirtschaft konnte ihre Exporte im letzten Jahr erneut steigern – auf rund 182 Milliarden Euro. Gegenüber 2014 ist das ein Anstieg um 1 Prozent. 2009 waren die Ausfuhren eingebrochen: Damals hatte die Bundesrepublik die schwerste Wirtschaftskrise ihrer Geschichte erlebt.

Auf Platz zwei der bedeutendsten Abnehmerländer der nordrhein-westfälischen Unternehmen folgten laut Statistischem Landesamt Frankreich vor Großbritannien, den USA, Belgien und China.

Trotz der guten Geschäfte in Übersee: Alle EU-Länder zusammen bezogen vergangenes Jahr Waren im Wert von insgesamt 118 Milliarden Euro, das waren fast zwei Drittel der gesamten NRW-Ausfuhren.




Jeder zweite Job hängt am Export

Exportschlager sind vor allem chemische Erzeugnisse, Maschinen, Metalle, Autos und Kfz-Teile. 15 Prozent aller deutschen Exportgüter sind made in NRW.

Das Gros steuerte die nordrhein-westfälische Metall- und Elektro-Branche bei – es ist der wichtigste Industriezweig überhaupt.

Bei einem Gesamtumsatz von 168,5 Milliarden Euro erzielten die landesweit mehr als 5.700 M+E-Unternehmen 84,4 Milliarden Euro im Export.

Somit hängt in der Branche jeder zweite der 700.000 Arbeitsplätze an Lieferungen ins Ausland.

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