Berufspendler

Neue Züge für Regionalverkehr

Bahn investiert 215 Millionen Euro

Düsseldorf. Gute Nachrichten für Berufspendler: Die Bahn investiert 215 Millionen Euro in neue elektrische Triebwagenzüge für den Regionalverkehr in NRW. Dazu schloss die Bahn jetzt Verträge mit der Alstom Transport Deutschland GmbH und der Stadler Pankow GmbH ab.

Schnell und dennoch sparsam

Der Antrieb der 42 neuen Züge ist unter den Waggons verteilt, was eine Lok überflüssig macht. Sie sollen ab Ende 2014 auf Strecken des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr und des Zweckverbands Nahverkehr Westfalen-Lippe zum Einsatz kommen. Die bestellten Fahrzeuge sind für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 Stundenkilometer ausgelegt. Sie verbrauchen laut Bahn wenig Strom, weil beim Bremsen Energie ins Netz zurückgespeist wird. Und schließlich werden die Züge zum Schutz der Fahrgäste mit Videokameras ausgerüstet.

Die Fahrzeuge sollen auf der Regionalexpresslinie 42 zwischen Münster und Mönchengladbach sowie auf der S-Bahn-Linie 5 zwischen Dortmund und Hagen und der S 8 zwischen Hagen und Mönchengladbach verkehren.

Spätestens im Dezember 2014 werden in NRW die letzten der stark veralteten S-Bahn-Wagen aus Bundesbahn-Zeiten aufs Abstellgleis geschoben. Die Loks davor sind ebenso betagt: Produziert wurden sie in der DDR.


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