Zu viele auf dem Land, zu wenige in Städten

Neubauten am Bedarf vorbei

Köln. Rund 245.000 neue Wohnungen sind im vergangenen Jahr in Deutschland entstanden. Davon entfielen allerdings nur 66.000 auf die Großstädte. Benötigt würden dort 50 Prozent mehr, so das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Ob Studenten, Zuwanderer oder Senioren: Immer mehr Menschen zieht es in die Metropolen. Die Politik müsse daher handeln, etwa die städtischen Auflagen für Gebäudehöhen lockern und mehr brach liegende Flächen für den Wohnungsbau aktivieren.

Auf dem Land dagegen wird zu viel gebaut. Eine Ursache für diese Schieflage sehen die Ökonomen bei den ländlichen Kommunen: Die versuchen, durch neues, günstigeres Bauland für die Ansiedlung von mehr Einwohnern und Unternehmen zu sorgen.


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Schlagwörter: Immobilien Politik

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