Familienpakt Bayern

Netzwerk fördert Familienfreundlichkeit im Betrieb

Verschiedene Verbände sowie die Bayerische Staatsregierung haben den Familienpakt Bayern ins Leben gerufen. Mit dem Netzwerk fördern sie eine familienbewusste Personalpolitik in Unternehmen.

Oft ein Spagat: Die Balance zwischen Beruf und Familie finden. Foto: Fotolia

Oft ein Spagat: Die Balance zwischen Beruf und Familie finden. Foto: Fotolia

München. Wenn kleine Kinder zu Hause warten oder die alte Mutter gepflegt wird: Für viele ist es selbstverständlich, ihre Zeit zwischen Beruf und Familie aufzuteilen. Und gerade jüngere Arbeitnehmer legen viel Wert darauf, sich einen Job bei einer Firma zu suchen, die eine familienbewusste Personalpolitik verfolgt.

Um dafür in Bayern noch bessere Voraussetzungen zu schaffen, haben sich die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw), die Bayerische Staatsregierung, der Bayerische Industrie- und Handelskammertag und der Bayerische Handwerkstag als Partner im Netzwerk „Familienpakt Bayern“ zusammengeschlossen.

Familienbewusstsein zahlt sich aus

Ziel ist es zum einen, die Rahmenbedigungen für die Vereinbarkeit zu verbessern – indem etwa regional mehr Ganztagsbetreuung für Kinder geboten wird. Zudem werden Personalverantwortliche informiert, wie sie in Betrieben familienfreundliche Angebote umsetzen.

Außerdem wollen die Partner das Thema stärker in die Öffentlichkeit bringen, eine Plattform zum Austausch bieten und mit konkreten Beispielen zeigen, wie positiv sich die Angebote auf Firmen und Mitarbeiter auswirken. So sind familienfreundliche Betriebe beispielsweise um rund 25 Prozent produktiver als andere.

Übrigens: Bereits zum zweiten Mal prämiert die Staatsregierung die 20 familienfreundlichsten Betriebe Bayerns. Jedes Unternehmen kann bei dem Wettbewerb „Erfolgreich.Familienfreundlich“ mitmachen, die Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. Oktober 2017.

Infos: familienpakt-bayern.de


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