Deutscher Kautschukarbend

Nachdenken über unsere Branche


„Elastomer Cluster Germany“ organisierte Dialog von Wirtschaft und Politik

Berlin. „Nichts geht ohne Gummi“ lautete das Motto des Deutschen Kautschukabends in Berlin. Der „Elastomer Cluster Germany“ hatte geladen. Moderatorin Nina Ruge gelang es, auf ihre charmante Art den Finger in die Wunden zu legen.

Sie ging auf die Nachwuchsprobleme ein. Die Zahl der Betriebe, die diese zu spüren bekommen, ist in den letzten fünf Jahren von 40 auf 60 Prozent gestiegen. Hier sahen die Branchenvertreter auf dem Podium viele Baustellen.

Das fängt damit an, das Interesse von jungen Menschen für technische Berufe zu wecken. Deshalb engagiert sich der Arbeitgeberverband stark für die Ideen-Expo in Hannover. Europas größte Technologie-Show für Schüler lockte dieses Jahr 320.000 junge Besucher an. Mit 200.000 Euro hat der Arbeitgeberverband ADK sein finanzielles Engagement dafür verdoppelt. „Es gibt auch Überlegungen, direkt in die Schulen zu gehen“, so Vorsitzender Sven Vogt. Eine Initiative, die auch Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen unterstützt.

„Technologie-Wettlauf anführen“

Als Mutter von sieben Kindern wisse sie gut, wovon sie spreche, betonte sie. Aus Sicht der Politik sieht die Ministerin aber noch viele weitere Punkte. So müssten die Potenziale von Frauen und Älteren mehr genutzt werden.

Erfolgsfaktor Nummer eins, so waren sich alle einig, bleibe die Innovation. „Um auch langfristig erfolgreich zu sein, müssen die deutschen Kautschuk-Unternehmen den weltweiten Technologie-Wettlauf anführen“, so ADK-Vorsitzender Vogt. Technologisch stehe die Branche an der Weltspitze, angefangen von den Rohstoffen über die Verarbeitungstechnologie bis hin zu den Endprodukten.

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