Warum eigentlich …

… müssen wir unseren Knochen helfen?


Foto: Rochau

Unsere Gelenke müssen viel leisten und ein Leben lang in Bewegung sein. Das macht sich bemerkbar: Allein in Deutschland klagen 16 Millionen Menschen über Gelenkprobleme, fünf Millionen haben Arthrose. Hilfe verspricht Kollagen. Aber – wie funktioniert das?

„70 Prozent der Knorpelsubstanz im menschlichen Gelenk besteht aus Kollagen. Das macht sie so geschmeidig“, so Adolf Klotz, Marketing-Koordinator beim Gelatine-Spezialist Gelita Health Products in Eberbach bei Heidelberg.

Der elastische Knorpel wirkt wie ein Stoßdämpfer. Wird er stark oder einseitig belastet, etwa durch Übergewicht oder beim Sport, nutzt er sich ab. Ein ähnlicher Verschleiß zeigt sich im Alter. Die Folge: Die Gelenke reiben aufeinander und schmerzen.

Gelenk-Kollagen als Nahrungsergänzungsmittel hilft, dem entgegenzusteuern. „Es regt die Knorpelzellen dazu an, körpereigenes Kollagen zu produzieren“, erklärt der Fachmann. „Bereits nach wenigen Monaten fallen Bewegungen leichter, man erholt sich schneller nach einer sportlichen Belastung.“

Das Gelenk-Kollagen basiert auf Haut und Knochen von Schweinen und Rindern – genau wie Speisegelatine. Diese kommt in Joghurt, Fruchtgummis oder Sülze vor. Damit hat das Mittel aber wenig zu tun. Klotz: „Es wird zwar wie Gelatine aus Haut und Knochen von Schwein und Rind gewonnen, aber der Herstellungsprozess ist viel komplexer.“

Sein Tipp: „Regelmäßig bewegen! Schwimmen, Wandern oder Nordic Walking regen den Stoffwechsel im Knorpel an und halten Gelenke beweglich.“

GKW

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