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Milliarden für sichere Jobs

Die Chemie-Industrie investiert kräftig in Baden-Württemberg

Geld schafft Arbeitsplätze: 6,4 Milliarden Euro investierte die Chemische Industrie 2011 in Deutschland. Davon flossen 2,5 Milliarden nach Baden-Württemberg. Beispiele:

• Der Medizintechnik-Konzern Gambro baut in Hechingen eine neue Produktionsanlage. Ab 2013 stellen die Mitarbeiter hier mehr als acht Millionen Filter für die Dialyse her – 120 neue Jobs.

• Der Pharma-Konzern Boehringer Ingelheim baut die Forschung am Standort Biberach aus und eröffnete ein neues Laborgebäude. In dem Multifunktionsbau arbeiten 120 Mitarbeiter an neuen Arzneimittelkonzepten. Das Familienunternehmen steckte dort 26 Millionen Euro rein.

• Der Schmierstoff-Hersteller Fuchs Petrolub errichtete in Mannheim für rund 20 Millionen Euro ein neues Technologie- und Vertriebszentrum. Ein weiteres Laborgebäude wird im April eingeweiht.

• Der Pharma-Konzern Teva (früher Ratiopharm) investiert nach 36 Millionen Euro im Jahr 2011 nun weitere 40 Millionen in Ulm und Blaubeuren. Etwa für eine 10.000 Quadratmeter große Halle am Ortsrand von Blaubeuren-Weiler. Bis Mitte 2013 sollen hier 25 Mitarbeiter an einer neuen Produktionslinie für Nasenspray arbeiten. Bis 2015 will das Unternehmen insgesamt fünf neue Produktionsmaschinen aufgestellen – das bringt zusammen 100 neue Jobs.

• Mehr als eine Milliarde Euro flossen in den vergangenen fünf Jahren nach Mannheim in den Standort des Gesundheitskonzerns Roche. Etwa in eine neue Abfülllinie samt Montage- und Verpackung, ein Lager- und Abwicklungszentrum sowie ein Gebäude für die Immundiagnostik-Produktion.

• In Grenzach investierte der Roche-Konzern in den letzten fünf Jahren ebenfalls 50 Millionen Euro, hauptsächlich für den Bau zweier neuer Bürogebäude und einer Energiezentrale.

• Die Mitarbeiter des Schmierstoff-Herstellers Oest in Freudenstadt freuen sich über ein neues 5 Millionen Euro teures Verwaltungsgebäude mit Labor.


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