Urteil

Miet-Bürgschaft: Gesetz gibt keine Grenze vor

Der Volksmund weiß: „Den Bürgen kannst du würgen." Foto: Fotolia

Mal eben für Mietzahlungen eines Freundes bürgen? Und dabei denken: „Allzu viel riskiere ich damit ja nicht“? Das kann schiefgehen! Denn es gibt keine gesetzliche Grenze für den Betrag, für den man dann womöglich einsteht.

Das zeigt der Fall einer Frau, die für die Mietschulden ihres Bruders gebürgt hatte und nun rund 7.000 Euro bezahlen muss. Sie war der Meinung, dass so eine Bürgschaft doch – wie die normale Mietkaution – auf drei Monatsmieten begrenzt sein müsste. Das sahen die Richter anders.

(Bundesgerichtshof, 10.4.13, VIII ZR 379/12)


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