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Kanzlerin für Lockerung der gesetzlichen Regeln

Merkel zur Arbeitszeit

Berlin. Auf dem Kongress des Gewerkschaftsdachverbands DGB kürzlich in Berlin sprach sich Bundeskanzlerin Angela Merkel für eine Lockerung des Arbeitszeitgesetzes aus. Betriebe und Beschäftigte sollten über die vereinbarten Arbeitszeiten künftig freier verfügen können.

Damit bezog Merkel Gegenposition zu den Gewerkschaften. Anstelle des bisher gesetzlich festgelegten Acht-Stunden-Tages (im Normalfall), solle nur noch eine wöchentliche Höchstarbeitszeit von 48 Stunden gelten. Auf diese Richtschnur, wie sie in der EU-Arbeitszeitrichtlinie steht, drängen die Arbeitgeber schon seit Längerem.

Es gehe darum, so die Kanzlerin, industrielle Wertschöpfung in das digitale Zeitalter zu retten. Niemandem sei damit gedient, wenn etwa aufstrebende Start-ups nur noch Scheinselbstständige beschäftigten, um nicht in Konflikte mit dem Gesetz zu kommen. Deutschland müsse auch in der digitalen Welt international konkurrenzfähig bleiben.


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