Umfrage

Mehr Tempo bei Innovationen!


Jeder hessische M+E-Betrieb realisiert eine neue Idee pro Jahr

Frankfurt. Durchschnittlich 3,4 Innovationen in den letzten drei Jahren hat jedes Unternehmen der hessischen Metall- und Elektro-Industrie umgesetzt.

„Jedes Jahr mindestens eine realisierte Produkt- oder Prozessinnovation – das ist ein erstaunliches Innovationstempo.“ So kommentierte Professor Dieter Weidemann, Vorstandsvorsitzender von Hessenmetall, das Ergebnis einer Umfrage des Verbands bei seinen Mitgliedsunternehmen.

Unternehmen setzen auf Forschung

136 Betriebe mit 54.000 Beschäftigten waren an der Aktion beteiligt. 82 Prozent von ihnen sind im Bereich Forschung und Entwicklung (F+E) aktiv. 68 Prozent arbeiten an der Verbesserung bestehender Produkte oder wollen neue auf den Markt bringen. Nur zwei von zehn Firmen arbeiten an Prozessinnovationen.

Bei den beteiligten Unternehmen sind im Durchschnitt 7,6 Prozent aller Mitarbeiter in Forschung und Entwicklung beschäftigt. Der Anteil der F+E-Ausgaben an den Gesamtinvestitionen beträgt etwa 15 Prozent.

Rund 85 Prozent der befragten Betriebe kooperieren bei Innovationsprojekten mit externen Partnern. 36 Prozent setzen dabei vorrangig auf ihre Kunden, 29 Prozent auf Hochschulen.

Vor dem Hintergrund der Aufholjagd der Schwellenländer reicht das alles jedoch nicht. Weidemann: „Unsere Industrie muss ihr Innovationstempo noch ausbauen und den noch zu sehr auf Technologie ausgerichteten Ansatz stärker um Managament-Innovationen ergänzen.“

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