Hightech

Mehr Patente, mehr Arbeitsplätze


Kluger Kopf: Der Mülheimer Siemens-Ingenieur Michael Wechsung entwickelte ein neues Kühlver fahren für Dampfturbinen. Foto: WAZ

Innovationsbericht 2009: NRW holt auf

Düsseldorf. Mehr Patente, mehr Jobs in Forschung und Entwicklung, mehr Ingenieure: NRW ist dabei, zum Innovationsland Nummer eins in Deutschland aufzusteigen.

So steht es im „Innovationsbericht 2009“, den das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung  und der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft jetzt gemeinsam herausgegeben haben.

  • Neue Firmen: In NRW gab es im Jahr 2008 laut Bericht rund 47.100 „technologiebasierte Gründungen“ (6.600 im Hightech-Bereich). Damit lässt das Land sogar die starken Konkurrenten Bayern und Baden-Württemberg hinter sich.
  • Neue Ideen: Die Hochschulen an Rhein und Ruhr legten zuletzt 135 Patentanmeldungen vor –  mehr als doppelt so viele wie 2005. Auch hier hängte NRW die Bayern ab. Nur Baden-Württemberg lag mit zwei Anmeldungen mehr ganz knapp vorn.  Insgesamt reichten Forscher und Betriebe aus NRW 4.811 Patente beim Europäischen Patentamt ein.
  • Neue Leistungsträger: Immer mehr Studenten in NRW machen einen Abschluss als Ingenieur. Und die Ingenieure liefern 11 Prozent aller Doktorarbeiten – bundesweit Spitze! Der Job-Markt boomt:  Fast 81.600 Menschen arbeiten landesweit an neuen Konzepten und Produkten. Das sind 6 Prozent mehr als 2005. Der Bundesschnitt stieg nur um 5,3 Prozent.
  • Neue Investitionen: Die Ausgaben der Wirtschaft für Forschung und Entwicklung stiegen in zwei Jahren um annähernd 600 Millionen auf 5,9 Milliarden Euro. 25,2 Prozent fließen in Spitzentech­nologien – Platz drei hinter Hessen und Bayern.

 

www.innovation.nrw.de

www.rwi-essen.de

www.stifterverband.org

 

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