Moment mal!

Marktforscher: Einkaufen nach Feierabend wird kaum genutzt

70er-Jahre: Um 18.30 Uhr war Schluss mit Shoppen. Foto: dpa

Kleiner Scherz: Warum müssen Studenten um 6 Uhr aufstehen? Weil um halb sieben die Geschäfte zumachen. Haha. Jahrzehntelang konnte man sich in der alten Bundesrepublik darüber scheckig lachen. Bis Oktober 1989. Denn dann kam er: „Schlado“, der, Verzeihung, Scheiß-lange-Donnerstag.

Zur Auffrischung: Vor 25 Jahren wurde das Ladenschlussgesetz gelockert. An Donnerstagen durften Geschäfte fortan bis 20.30 Uhr öffnen! Klingt putzig, kam bei manchen aber gar nicht gut an, Untergang des Abendlands und so.

Und heute? Bis 20 Uhr kann man fast überall einkaufen, an sechs Tagen die Woche, mancherorts noch länger oder gar rund um die Uhr.

Der Zoff ist vergessen – aus dem Quark kommt der Späteinkauf trotzdem nicht. Laut Marktforscherfirma GfK ist die beliebteste Einkaufszeit für Lebensmittel und Drogerieartikel morgens von 10 bis 12 Uhr.

Nach 20 Uhr dagegen, haben die Forscher ausgerechnet, würden bei diesen Waren nur 1 Prozent der Einkäufe getätigt. Das dürften ja dann wohl die Studenten sein …


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