Warum eigentlich …

… macht Chemie das Klettern sicher?

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Klettern ist in: In Deutschland kraxeln mehr als eine halbe Million Menschen die Wände hinauf, weltweit sind es mehr als 30 Millionen. Für die Sicherheit in dem Trendsport sorgt die Chemie. Elastische Kunststoff-Seile ersetzen seit den 60er-Jahren ihre Vorgänger aus Hanf, die bei schweren Stürzen reißen.

Das Hightech-Textil besteht aus dem Kunststoff Polyamid, den zum Beispiel der Chemiekonzern BASF in Ludwigshafen herstellt. So wird das Seil reißfest und dehnbar und kann den Sturz eines Kletterers schonend auffangen.

Im Innern gibt es einen Kern aus Tausenden verflochtenen Fasern, jede dünner als ein menschliches Haar – aber viel stabiler. Diesen Kern umgibt ein meist bunt eingefärbter Mantel.

Damit die Seile später elastisch sind, muss man sie während der Herstellung schrumpfen. Das passiert durch Erhitzen in Wasserdampf bei 140 Grad. Wissenschaftler tüfteln ständig an weiteren Verbesserungen, etwa bei der Imprägnierung. Sie soll die Fasern nicht nur vor Wasser und Schmutz schützen. Sondern auch dafür sorgen, dass das Seil optimal gleitet und Energie besser aufnimmt.


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