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Zu wenig gute Leute

Lücke bei MINT-Fachkräften wächst weiter

Köln. Dass viele Betriebe über Fachkräftemangel klagen, dürfte AKTIV-Leser kaum überraschen. Aber über die jetzt vorliegenden Zahlen wird doch mancher staunen: Bundesweit fehlen – Arbeitslose schon gegengerechnet – 315.000 MINT-Kräfte, also Menschen mit Know-how in Mathe, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Das rechnet der MINT-Report aus dem Institut der deutschen Wirtschaft (IW) in Köln vor.

Die Lücke ist so groß wie noch nie seit Beginn der Datenerhebung 2011 und um ein Drittel größer als im Frühjahr 2017. Dabei geht es nicht nur um fehlende Ingenieure: „Der Anteil der Facharbeiter, Meister und Techniker an der Arbeitskräftelücke ist deutlich gestiegen und liegt bei 67 Prozent“, sagt IW-Experte Professor Axel Plünnecke. Auffällig ist zudem die dramatische Vergrößerung der Lücke bei IT-Experten.

Kein Wunder, dass es immer mehr „Silver Worker“ gibt: Jeder fünfte MINT-Akademiker zwischen 65 und 69 Jahren ist noch erwerbstätig.


Schlagwörter: Fachkräfte

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