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Kunststoff-Granulat für Rücklichter


Foto: Werk

Rote Bremslichter oder orange Blinker – ohne sie würde es im Straßenverkehr ständig krachen. In der Kunststoff-Abdeckung steckt viel technisches Know-how. Der Rohstoff („Polymethylmethacrylat“), ein körniges Granulat, sorgt für Farbe und Beständigkeit.

Der Kunststoff-Spezialist Quinn Plastics produziert in Mainz davon jährlich Tausende Tonnen. Die speziellen Harze stecken in den Leuchten weltweit bekannter Automarken  und lassen sie in roter, oranger, grauer oder blauer Farbe leuchten. „Diese Harze sind besonders kratzunempfindlich und stoßfest“, erklärt Betriebsleiter Thomas Schmitt. Schmutz, Wetter oder die Fahrt durch die Waschstraße dürfen schließlich keine Spuren an den Abdeckungen hinterlassen.

Zudem muss die Farbe hohen Anforderungen genügen. Sie soll lichtdurchlässig sein und glänzen. Im Sonnenlicht darf sie aber nicht verblassen. Jeder Autohersteller hat eigene Farb-Abstufungen im Programm. „Es gibt mehr als 20 Rottöne für Rücklichter“, weiß Schmitt. 

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