Urteil

Kredit-Gebühren? Geld zurück!

Schluss jetzt: Richter schieben der alten Bankenpraxis einen Riegel vor. Foto: fotolia

700 Euro bekommt jetzt ein Bankkunde zurück – Geld, das er 2010 als „einmalige Bearbeitungsgebühr“ für seinen 20.000-Euro-Kredit gezahlt hatte. Solche Gebühren sind nämlich normalerweise gar nicht zulässig: Die Kunden bezahlen ja mit den Zinsen für das Darlehen. Und andere Leistungen, etwa die Prüfung der Kreditwürdigkeit, erbringt die Bank nur in ­ihrem eigenen Interesse.

Mehrere Oberlandesgerichte haben das schon klargemacht, ein Urteil aus Dresden ist seit kurzem rechtskräftig. Auch Amtsrichter folgen dieser Linie. Der Verein Schutzgemeinschaft für Bankkunden (www.schuvoba.de) hilft Betrof­fenen, die Geld zurückfordern wollen.

(Oberlandesgericht Dresden, 29.9.2011, 8 U 562/11; Amtsgericht Offenbach, 4.7.2012, 380 C 33/12)


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