Wir machenʼs …

… Kohlensäure zum Frosten

Foto: Fotolia

Löst man Kohlendioxid in Wasser, entsteht Kohlensäure. Für Fachleute sind Kohlendioxid (also CO2) und Kohlensäure gleichbedeutend. Das Gas ist vielseitig einsetzbar: Es hemmt zum Beispiel das Wachstum von Bakterien und Pilzen. Und kühlt sehr gut. Lebensmittel-Hersteller verwenden es deshalb zum Frosten. Unter anderem in Betrieben, die Fleisch und Gemüse verzehrfertig zubereiten.

Um nach dem Braten und Garen die Qualität zu erhalten, kommen die Produkte sofort in den CO2- Froster. „Im Vergleich zur Kühlung im Gefrierschrank sinkt die Temperatur mit Kohlensäure viel schneller und sehr tief auf bis zu minus 65 Grad Celsius “, sagt Andreas Schön, Chef für Vertrieb und Marketing von Tyczka Kohlensäure. Das Unternehmen gewinnt aus Quellen bei Burgbrohl hochreine Kohlensäure.

Bei der Frostung wird diese flüssig auf die heiße Ware gesprüht. Kaum an der Luft, wird sie anteilig fest und gasförmig. Und sublimiert. Das heißt, die festen Teilchen werden direkt zu Gas. Die Energie dafür entzieht die Kohlensäure ihrer warmen Umgebung. So wird es in der Gefrieranlage binnen Minuten eisig kalt.


Artikelfunktionen


Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang