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Kohlensäure für das Oktoberfest-Bier


Kohlensäure für das Oktoberfest-Bier. Foto: fotolia

Ein Bier ohne Kohlensäure? Schmeckt schal! Kein Wunder: CO2 verleiht dem Getränk seine Frische. Das Gas entsteht zwar bei der Gärung, ohne Gegendruck entweicht es jedoch schnell. Deshalb gehört zu jeder Zapfanlage immer eine Flasche Kohlensäure. So auch beim größten Volksfest Deutschlands, dem Oktoberfest. Am 17. September heißt’s: „O’zapft is!“

Der Kohlensäure-Spezialist Carbo aus Bad Hönningen beliefert auf der Wiesn die Paulaner Brauerei mit einem innovativen System: Minitanks. Sie fassen bis zu 260 Kilogramm und ersetzen die  Stahlflaschen. „Der Schankbetrieb muss nicht mehr unterbrochen werden“, sagt Geschäftsführer Jürgen Kraus. Der Druck ist geringer als bei Flaschen-Systemen. Das ermöglicht eine höhere Ausschankmenge: 400 Maß pro Stunde!

Gewonnen wird die Kohlensäure in der Vulkaneifel. Sie wandert aus fünf Kilometern Tiefe an die Oberfläche und sprudelt aus Quellen. „Wir bohren die Spalten an, trennen das CO2 vom Wasser. Dann reinigen, verdichten und kühlen wir es“, erklärt der Experte. In flüssigem Zustand wird das Gas in die Tanks abgefüllt.

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