... können T-Shirts Sonnenschützer sein?


Foto: BASF

Bei starker Sonne gilt: Eincremen ist gut, richtige Kleidung ist besser! Denn spezielle Textilien schützen selbst beim Planschen im Wasser vor schädlicher UV-Strahlung. Möglich machen es reflektierende Pigmente.

„T-Shirts aus Baumwolle verlieren ihren UV-Schutz, sobald sie nass sind oder gedehnt werden“, erklärt Lai-Nga Cheng vom globalen Marketing Polyamid beim Chemie-Konzern BASF. „Die Strahlen prallen dann ungehindert auf die Haut.“ Das Unternehmen hat deshalb ein Polyamid entwickelt, das vor UV-Strahlung schützt. „Der Kunststoff für die Kunstfasern beinhaltet winzig kleine Titandioxid-Partikel. Dieses weiße Pigment wirkt wie ein Spiegel und reflektiert die Strahlung“, sagt Cheng.

Der Clou: Ist diese Faser zu einem dichten Stoff verwoben, beträgt der Sonnenschutzfaktor mindestens 60, selbst in nassem Zustand. Dieser Faktor besagt, um wie viel Mal länger man mit dem Kleidungsstück in der Sonne bleiben kann, bis eine Hautrötung auftritt.

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