Wir machen’s

Klebstoffe für Etiketten auf Konserven

Klebstoff ist nicht gleich Klebstoff. Je nach Material kommen ganz unterschiedliche Rezepturen zum Einsatz. Worauf es zum Beispiel beim Metall ankommt, erklärt Josef Karl von Türmerleim in Ludwigshafen.

Foto: Fotolia

Foto: Fotolia

Seien es die Gemüse- und Wurstkonserven im Supermarkt oder die Dosen für Farben und Lacke im Baumarkt – ein Etikett verrät uns, was drin ist. Spezielle Klebstoffe sorgen zudem dafür, dass das Papier auf der Oberfläche klebt und das Metall (meistens Weißblech) über lange Zeit stabil bleibt.

Türmerleim weiß, worauf es ankommt: Neben Klebstoffen etwa für Glas und Papier produziert das Unternehmen in Ludwigshafen und Schifferstadt für den europäischen Markt auch Produkte für das Etikettieren von Metallbehältern. Dabei handelt es sich oft um wässrige Systeme.

Diese erleichtern das Etikettieren, stellen die Klebstoff-Experten aber vor eine Herausforderung: „Der Klebstoff darf keine Korrosion begünstigen“, sagt Vertriebsleiter Josef Karl.

Kleinste Schäden an den Dosen würden die Ware unansehnlich machen. Vor allem die Schweißnaht des Blechs ist anfällig für Korrosion. Die Lösung? Die schlummert in der raffinierten Klebstoff-Rezeptur. Karl: „Besondere Zusatzstoffe, angepasst an Klebstofftyp und Materialeigenschaften der Dose, verlangsamen oder unterdrücken gezielt die Bildung von Rost.“


Artikelfunktionen


Schlagwörter: Chemie Produktion

Diese Beiträge könnten Sie auch interessieren:

'' Zum Anfang