Warum eigentlich ...

... kann der „Polster-Trick“ so viel Energie sparen?


Foto: BASF

Der Blick aufs Thermometer bereitet Sorgen: Je tiefer die Quecksilbersäule fällt, desto höher steigen die Heizkosten. Wohl dem, der Haus oder Wohnung gut gedämmt hat – mit dem „Polster-Trick“.

Fachleute wissen: Damit es drinnen warm bleibt, muss eine Dämmung den Wärmeverlust so gering wie möglich halten. Dabei helfen spezielle technische Gase. Wie das geht, verrät Dämm-Profi Ekkehard Fritz vom Stuttgarter Dachsystem-Hersteller Bauder: „Schließt man das Gas in kleine Hohlräume ein, sodass es sich kaum noch bewegen kann, dann leitet es die Wärme nicht weiter. Das ist das Geheimnis guter Isolierung.“

Solche „Polster“ stecken zum Beispiel in Schaumstoffen wie Styrodur oder Polyurethan (PUR). Letzteren stellt das Unternehmen selber her: Das Material dämmt prima, ist  leicht und sehr dünn.

Ein Schaumstoff-Vergleich zeigt: PUR-Dämmplatten sind bei gleicher Leistung nur etwa halb so dick. Möglich machen’s die Millionen kleiner, mit Gas gefüllten Zellen. Sie reduzieren die Wärmeleitung auf ein Minimum. Und: Der Hartschaum schimmelt, fault und riecht nicht.

Übrigens: Mit einer Wärmedämmung aus Polyure­than  kann man im Dach bis zu 30 Prozent Energie sparen. Sie hält 40 Jahre und länger.

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