Zusatzstoffe für Milch & Co.

Jungbunzlauer sorgt für das gesunde Plus in unseren Lebensmitteln

Gut für die Knochen: Das Calcium in der Milch stärkt den Körper. Foto: Fotolia

Ladenburg. Menschen brauchen Calcium: Der Mineralstoff macht Knochen und Zähne hart und stabil. Doch der Körper scheidet ihn über den Urin aus und kann ihn nicht selbst herstellen: „Wir müssen also regelmäßig Calcium zu uns nehmen“, erklärt Thomas Eckert.

Der Diplom-Biologe ist Produktgruppenmanager für Spezialsalze bei Jungbunzlauer. Das Unternehmen (250 Mitarbeiter) stellt Zusatzstoffe für die Nahrungsmittel- und Pharma-Industrie in Ladenburg am Neckar her.

Calciumcitrat mit „E 333“ deklariert

Es zählt zu den größten Produzenten von Calcium in Form von Calciumcitrat. Das ist gut verträglich und wird vom Körper leicht aufgenommen. Man setzt es etwa Milchprodukten wie Joghurt- oder Quarkspeisen, Fruchtsäften oder Mineraldrinks für Sportler zu. Auf der Verpackung steht dann „E 333“.

Chemisch gesehen handelt es sich bei dem weißen, geruch- und geschmacklosen Pulver um ein Calciumsalz der Zitronensäure. Es basiert auf dem natürlichen Rohstoff Zitronensäure, der in jeder Zelle vorkommt: „Citrat ist ein Zwischenprodukt des Energiestoffwechsels, des sogenannten Zitronensäurezyklus“, erklärt Eckert. „Das macht Calciumcitrat besonders gut verwertbar für unseren Körper.“

Hergestellt wird das Produkt aus Calciumhydroxid und Zitronensäure. Die kommt vom Jungbunzlauer- Standort im österreichischen Pernhofen. Im Produktionsprozess fällt das Calciumcitrat als kristallines Pulver aus, es wird getrocknet und – je nach Einsatzzweck – unterschiedlich fein vermahlen.

Der Zusatzstoff hält zudem Lebensmittel wie vorgeschnittenen Obstsalat appetitlich frisch: Er verbindet sich mit dem Pektin, einem Stoff in den Zellwänden der Früchte. So bleiben zum Beispiel Apfelschnitze länger fest und saftig.


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