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Der Mittelstand investiert kräftig in Maschinen und Gebäude

Aerzen / Hameln / Bad Pyrmont.Die mittelständischen Betriebe in Niedersachsen schaffen Tag für Tag neue Arbeitsplätze und setzen so auf den heimischen Standort. Damit sie wettbewerbsfähig bleiben, wird auch kräftig in neue Gebäude, Maschinen und Anlagen investiert.

Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff schafft es kaum, alle Einweihungsfeiern zu besuchen. Beispiel: der Landkreis Hameln-Pyrmont. An einem Tag wurden bei der Aerzener Maschinenfabrik, der  Sterilfabrik der Hameln Group und bei Phoenix Contact gleich drei Großinvestitionen in Betrieb genommen. 116 Millionen Euro haben die drei Firmen insgesamt dafür ausgegeben.

Aerzener Maschinenfabrik

Die Maschinenbauer verstehen es zu feiern – Perfektion bis ins kleinste Detail. Bevor die fast 630 Gäste das in künstlichen Nebel gehüllte neue Produktionscenter betraten, gab es den im Oktober mit der Belegschaft aufgenommenen Firmensong „One Step Ahead“ („Einen Schritt voraus“).

Themenparks informierten über die Aerzener Erfolge seit 1864 ebenso wie über neue Firmenprodukte.

Rund 65 Millionen Euro hat das Unternehmen in ein neues Produktionscenter investiert. Neue Bearbeitungscenter, modernste Fertigungseinrichtungen auf 11.000 Quadratmetern – alles vom Feinsten.

Hameln Group

Die rund 500 Mitarbeiter des Familienbetriebs ziehen an einem Strang mit den Eigentümern. Das Unternehmen investiert satte 35 Millionen Euro in eine neue Sterilfabrik.

Die Mitarbeiter sind durch eine auf zwölf Jahre angelegte Betriebsvereinbarung jährlich mit dem Risiko einer Lohnminderung von maximal 10 Prozent an der Investition beteiligt. In den Jahren 2006 und 2007 haben sie wegen des Erfolgs erhöhte Jahresgratifikationen bekommen.

Das Herzstück der neuen Fabrik sind kleine Arbeitsräume, in die der Mensch nur mittels außen angebrachter Handschuhe eingreift. Hier herrscht die Reinheitsklasse A, die Zahl der Partikel pro Kubikmeter muss kleiner als1sein. Der Aufwand ist enorm: Um die Reinheit der Räume zu erhalten, werden stündlich 213.000 Kubikmeter Luft aufbereitet.

Phoenix Contact Electronics

Was hier vor zwölf Jahren mit 40 Mitarbeitern begann, ist inzwischen auf über 1.000 Mitarbeiter gewachsen. Jetzt wurde das neue Innovationszentrum eingeweiht. Viel Glas, modernste Technik, beste Arbeitsbedingungen.

Entwicklung, Produktion, Marketing, Vertrieb – in der Kurstadt Bad Pyrmont schlägt das elektronische Herz von Phoenix Contact Electronics.

Die Entwicklung der Elektronik brachte den Erfolg.  Hier werden elektronische Baugruppen produziert, die beispielsweise  komplette Produktionsstraßen in der industriellen Fertigung steuern. Von ihnen erfährt der Roboter am Band, wann er was wie zu machen hat. „Industrielle Kommunikation nennen wir das“, sagt Geschäftsführer Roland Bent. „Da sind wir technologisch führend.“

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Schlagwörter: Investitionen

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