Warum eigentlich …

… ist Blei im Trinkwasser so ungesund?

Foto: dpa

Glasklar strömt unser Leitungswasser aus dem Hahn. Doch mancherorts verbirgt sich darin eine unsichtbare Gefahr: Sind im Gebäude Wasserleitungen mit bleihaltigen Komponenten verarbeitet, kann das giftige Schwermetall über das Wasser in den menschlichen Körper gelangen.

„Blei kann das Nervensystem und die Nieren schädigen“, erklärt Cathrin Wink, Leiterin Produktmanagement beim Kunststoffrohr-Experten Wavin im niedersächsischen Twist. „Besonders gefährlich ist das für Babys und Kleinkinder“, so die Expertin. Seit 2014 gilt deshalb ein neuer Grenzwert: Es dürfen nicht mehr als 0,010 Milligramm Blei pro Liter Trinkwasser enthalten sein.

Was kann man tun, um die Belastung in der Hausinstallation so gering wie möglich zu halten? „Geeignet sind Vollkunststoff-Verbinder mit Mehrschichtverbundrohren“, sagt Wink. „Diese sind zu 100 Prozent bleifrei.“

Tipp der Expertin: Grundsätzlich sollte man alle Armaturen regelmäßig nutzen oder öffnen.


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