Altersvorsorge

Internet-Rechner ermitteln überschlägig die persönliche Versorgungslücke

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Wer im Netz nach einem „Versorgungslückenrechner“ sucht, hat sofort die Qual der Wahl unter ganz verschiedenen Gratis-Tools. Viele dieser Rechner haben allerdings „lediglich Unterhaltungswert – korrekte Ergebnisse liefern sie jedenfalls nicht“.

Das war das bittere Fazit der Zeitschrift „Öko-Test“, die vor einer Weile etliche Rechner gründlich unter die Lupe genommen hat. Noch am besten schlugen sich in diesem Test die Rechner der Versicherung R+V.

In beiden Fällen werden diverse Daten online abgefragt, bis der Rechner schließlich ein Ergebnis auswirft. Für die – natürlich anonyme – Eingabe sollte man die letzte persönliche Renteninformation der gesetzlichen Rentenversicherung parat liegen haben. Auch möglichst präzise Daten über schon existierende zusätzliche Vorsorge, zum Beispiel die Höhe der monatlichen Betriebsrente, sind hilfreich.

Achtung: Mit dem Hinweis auf diese Rechner ist ausdrücklich keine Empfehlung für den einen oder anderen Vorsorge-Anbieter verbunden! Es geht zunächst ja nur darum, herauszufinden, ob und wie viel man in etwa tun sollte. Wie und bei welchem Anbieter man dann fürs Alter spart, ist eine ganz andere Frage – und für Arbeitnehmer sind da zuvorderst die betriebliche Altersvorsorge und die Riester-Rente zu empfehlen.

Die unabhängige Stiftung Warentest geht einen etwas anderen Weg (www.test.de): Sie sendet per Mail kostenlos den Link zu einem kleinen Gratis-Programm zu (die außerdem nötige Java-Software gibt es ebenfalls kostenlos im Netz). Dieses Programm kann man dann auf dem Rechner speichern und beliebig oft aufrufen.

Nutzen Sie am besten mehrere Rechner, um sich ein grobes Bild Ihrer persönlichen Lage zu machen. Gehen Sie dabei davon aus, dass Sie im Alter etwa 70 bis 80 Prozent Ihres Nettogehaltes benötigen werden. Und achten Sie darauf, dass die jeweils angenommene Inflationsrate großen Einfluss auf das Ergebnis hat.

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