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Die Repräsentativ-Umfrage von TNS Infratest

Rund zwei Millionen Einwohner Deutschlands sind laut jüngster repräsentativer Bevölkerungsbefragung von TNS Infratest Leserinnen und Leser dieser Wirtschaftszeitung. Angesichts der Auflage von gut 900.000 (die Magazin-Ableger Blickpunkt Wirtschaft und AKTIV im Norden nicht mitgerechnet) ist dieser Befund beachtlich.

Und die Umfrage verdeutlicht auch dies: Im nunmehr 40. Erscheinungsjahr hat AKTIV ein kundiges Publikum. 84 Prozent der Befragten, die diese Zeitung lesen, geben sich bezüglich ihrer Kenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge die Schulnote „Eins“ bis „Drei“ – unter jenen Befragten, die uns nicht kennen, sind es 68 Prozent. Zwei von drei Lesern sagen: Die AKTIV-Lektüre verbessert diese Kenntnisse.

Nun will ein Blatt, das Arbeitgebern und einer freiheitlichen Wirtschaftsordnung nahesteht, nicht nur wissensbildend wirken. Sondern auch meinungsbildend. Ob das gelingt, lässt sich durch Befragungen kaum ermitteln. Es lässt sich nur ahnen.

Die Frage, ob der eigene Arbeitgeber sich in der jüngsten Krise „fair“/„eher fair“ verhalten habe, wird von 54 Prozent der befragten regelmäßigen AKTIV-Leser bejaht, aber nur von 39 Prozent der AKTIV-Nichtkenner. Aber man kann ja nicht wissen, ob hier die Lektüre das Urteil beeinflusst. Möglich, dass bereits die Entscheidung von Betrieben, den Arbeitnehmern AKTIV anzubieten, oft Ausdruck einer pfleglichen Einstellung zur Belegschaft ist. Übrigens finden nur wenige ihren Arbeitgeber „unfair“:

Rund ein Drittel war betrieblich nicht von der Krise tangiert.

Und die Frage, ob die Soziale Marktwirtschaft sich in der Krise „bewährt“/„eher bewährt“ habe, bejahen 60 Prozent der berufstätigen regelmäßigen AKTIV-Leser – und 40 Prozent der berufstätigen AKTIV-Nichtkenner. Auch hier meint rund ein Drittel, nicht urteilen zu können.

Keine Frage, aus Sicht von Redaktion und Verlag sind das erfreuliche Befunde. Dabei bleibt es unser Ziel, auch jenen Lesern, die Vorbehalte gegen Arbeitgeber haben, einiges zu bieten: Unterrichtung über das, was die „anderen“ zu sagen haben, und viel Stoff, an dem man sich prüfen kann.

Noch etwas: Wer meint, junge Leute lesen keine Zeitung mehr, könnte auf dem Holzweg sein.

Zumindest das kostenfreie AKTIV-Angebot wird angenommen: Schon jeder zweite Befragte aus der Altersgruppe 14 bis 29 Jahre, der Zugriff auf AKTIV hat, bezeichnet sich als Leser. Das ist keine schlechte Perspektive für die nächsten 40 Jahre.

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