Urteil

Hundesitter: Steuerlich oft nicht relevant

Finanzamt bleibt hart: Hundesitting außerhalb von Wohnung und Garten zählt nicht als haushaltsnahe Dienstleistung. Foto: fotolia

Ein Tierhalter, der seinen Liebling von einem Hundesitter betreuen lässt, kann die Kosten nicht in jedem Fall von der Steuer absetzen. Zwar gelten Füttern, Fellpflege und Ausführen des Vierbeiners als sogenannte haushaltsnahe Dienstleistung. Verlässt der Hundesitter jedoch die Wohnung oder das Grundstück und geht mit Waldi draußen Gassi, dann verliert das Herrchen diesen Steuervorteil. Denn das Gesetz schreibt vor, dass der Dienst unmittelbar im Haushalt des Steuerpflichtigen erbracht werden muss. Und dafür müsste Waldi stets im Garten pinkeln gehen ...

(Finanzgericht Münster, 25.5.2012, 14 K 2289/11 E)


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