Pharmaforschung

Hoffung auf breiter Front

Für 110 Krankheiten kommen in den nächsten Jahren bessere Arzneien in die Apotheken. Hier sind acht wichtige Beispiele für den Schub der Pharma-Forschung 

Berlin. Dieses Experten-Papier macht Millionen Menschen Hoffnung: Bei 45 Pharma-Unternehmen hat der Verband Forschender Arzneimittelhersteller nachgefragt: Welche Arzneimittel sind in den klinischen Studien weit fortgeschritten? Welche Wirkstoffe könnten bis zum Jahr 2011 eine Zulassung erhalten und auf den Markt kommen?

Das Ergebnis macht nicht nur den Krebskranken Hoffnung. Sondern auch Menschen mit Altersdiabetes, Gürtelrose oder starken Schmerzen. Denn bei rund 110 Krankheiten dürften neue Medikamente in Apotheken und Kliniken kommen und die Behandlung weiter verbessern. Besonders viel haben die Firmen in der Pipeline bei:

  • Herz-Kreislauf-Krankheiten. Vor allem gegen Thrombosen und Bluthochdruck kommen neue Arzneien.
  • Gefährlichen Erregern. Hier punkten die Forscher verstärkt im Kampf gegen resistente Erreger. Und vielleicht gibt es bald auch einen Impfstoff gegen Malaria – Hoffnung für Afrika.
  • Entzündlichen Krankheiten. Es gibt zum Beispiel Neuentwicklungen für Menschen mit Asthma, Multiple Sklerose oder Schuppenflechte.
  • Seltenen Erkrankungen. Das sind Krankheiten, die bei höchstens einem von 2.000 Menschen auftreten wie etwa die Mukoviszidose, Erbkrankheiten oder manche Krebsarten. Für solche Krankheiten haben die Unternehmen 40 neue Wirkstoffe entwickelt.

Nicht immer stammen die Stoffe aus deutschen Labors. Die sind bei Alzheimer, Diabetes, Krebs, schweren Schmerzen und Schlaganfall führend. Aber fast immer sind deutsche Kliniken oder Arztpraxen an den Tests beteiligt (86 Prozent der Projekte). Ihre Daten gelten weltweit als sehr zuverlässig.

Die ganze Studie können Sie hier kostenlos als PDF auf Ihren Computer herunterladen.

Exklusiv für die Leser von AKTIV hat der Verband Forschender Arzneimittelhersteller auf seiner Homepage ein umfangreiches Angebot weiterer Broschüren zusammengestellt. Der Link: www.vfa.de/aktiv


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