Made in Germany

Höchstleistungen für Olympia


Deutsche Betriebe sind die ersten Goldmedaillen-Gewinner

Endlich! Ab 8. August ist Peking Zentrum der Sportwelt. 436 deutsche Athleten gehen an den Start. Die Erwartungen sind hoch: „Das Athen-Ergebnis mit 48 Medaillen sollten wir wiederholen können“, hofft Eberhard Gienger, heute Vize-Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes. Die ersten Goldmedaillen-Gewinner stehen bereits fest. Es sind deutsche  Unternehmen und ihre Produkte.

Das Interesse der deutschen Wirtschaft an Olympia in Peking war groß. „Allein 2007 gab’s über 10.000 Anfragen von Firmen, die liefern wollten“, sagt Jutta Ludwig, Geschäftsführerin der Deutschen Handelskammer in China.

Hier einige Beispiele, die belegen, dass ohne „Made in Germany“ auch bei diesem Sportfest nicht viel läuft.

► Das neue Schwimmstadion in der Form eines Wasserwürfels wird von einer lichtdurchlässigen Membran umgeben. Die 100.000 Quadratmeter große Dachfläche ist die derzeit größte Folienkonstruktion der Welt. Sie stammt von der deutschen Vector Foiltec-Gruppe aus Bremen. Insgesamt wurden 3.000 blaue, mit trockener Luft gefüllte Kissenelemente geliefert.

► Die Keramik für die Schwimmbecken wurde bei der Gail Architektur-Keramik GmbH mit Hauptsitz in Gießen bestellt – insgesamt 6.000 Quadratmeter Spaltplatten und Schwimmbadformteile.

► Die Peter Maier Leichtbau GmbH aus Singen steuert Aluminiumbrücken bei, die entlang der North Xidan Avenue im Zentrum Pekings zu bestaunen sind.

► Das Architekturbüro von Thomas Glöckner aus Nürnberg entwarf das große „National Indoor Stadium“. Es bietet 18.400 Besuchern Platz.

► Wenn Sie am Fernsehen die Wettkämpfe live verfolgen, kommen die Signale zum größten Teil über Antennenanlagen der Kathrein-Werke KG aus Rosenheim.

► Für die Statik der neuen Radsporthalle zeichnet das Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner aus Stuttgart verantwortlich.

► Von Bayer wurden in den Wettkampfstätten 36.000 Quadratmeter Makrolon-Kunststoffplatten  verbaut.

► Vom Leverkusener Chemie-Unternehmen Lanxess kommen Profile für das Dach des olympischen Fußball-Stadions in Shenyang.

► Die Zimmer für Sportler und Funktionäre sind mit Möbeln ausgestattet (unter anderem 17.600 Betten und 14.000 Sofas), die auf Maschinen der Homag Group AG aus Schopfloch hergestellt wurden.

► Die Wieland Electric GmbH  aus Bamberg steuerte die Elektro-Installation für die Lichtmasten vor dem großen Olympiastadion bei.

► Die Martin Professional GmbH aus dem bayerischen Karlsfeld beleuchtet die Olympischen Spiele mit über 1.100 automatisierten Scheinwerfern.

► Die Düsseldorfer ThyssenKrupp Elevator AG hat insgesamt 318 Aufzüge und Fahrtreppen geliefert, sowohl für Stadien als auch für den Flughafen Peking.

► Pascoe Naturmedizin aus Gießen stattet die medizinische Abteilung der deutschen Mannschaft mit Präparaten aus.

► Die großen Zelte, in denen sich die Berühmtheiten erfrischen können, die Security-Zelte zur Eingangskontrolle sowie Presse- und Lagerzelte haben ihre Heimat in Bad Rappenau. Die Losberger GmbH hat insgesamt 800 Zelte nach Peking geliefert.

► Der VW-Konzern (VW, Audi, Seat), Adidas  und die Bahntochter Schenker gehören zu den großen Olympia-Sponsoren. Sie setzen auf die Werbewirkung bei über 35.000 Stunden weltweiter Fernsehberichterstattung.

 

 

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