Warum Eigentlich …

… hilft uns Thymian bei Erkältung?

Foto: dpa

Erkälten kommt von Erkalten, sagt der Volksmund. Tatsächlich aber entscheidet unser Immunsystem, ob es zu einer Erkrankung kommt oder nicht. Thymian kann die Selbstheilungskräfte unterstützen.

Wir kennen die aromatische Pflanze als Gewürz. Doch schon in der griechischen Antike nutzte man das Gewächs als Heilkraut: „Wer sich einen Tropfen ätherisches Thymianöl auf die Zunge träufelt, spürt ein durchdringendes Wärmegefühl“, weiß Christina Ulm, Fachreferentin Medizinische Wissenschaft beim Naturmedizin-Hersteller Pascoe in Gießen. „Dieser sogenannte Thymiankampfer ist auch ein gutes Desinfektionsmittel gegen Viren und Bakterien.“

Das macht Thymian quasi zu einem „pflanzlichen Antibiotikum“. Die Heilpflanze fördert zudem die Durchblutung der Schleimhäute und damit die Schleimbildung, so die Expertin. Thymian löst festsitzenden Schleim aus den Atemwegen, erleichtert das Abhusten und hat eine lindernde Wirkung bei Bronchitis, Keuchhusten und anderen Entzündungen der Luftwege.


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