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Heiße Prüfung für den Brandschutz

Mit einem Knall explodiert ein Auto, ein Feuerball steigt auf – eine Szene im TV-Krimi. Mit der Realität hat sie nicht viel zu tun: „Der Kraftstofftank eines Autos muss zwei Minuten lang Flammen von außen standhalten“, erklärt Thomas Zachäus, Laborleiter bei Exova Warringtonfire in Frankfurt. „Wir testen das, indem wir eine Wanne mit brennendem Benzin unter die Karosserie fahren und aufzeichnen, was passiert.“
Das Unternehmen führt Brandprüfungen für verschiedene Materialien durch, die in Flugzeugen, Zügen, Autos, Schiffen und Gebäuden stecken. „Wir untersuchen die Einhaltung nationaler Normen und internationaler Standards“, erklärt der Brandexperte. „Wie reagiert ein Material auf Feuer?“
Er prüft auch, wie viel Zeit bleibt, um beim Brand zu fliehen. Dazu setzen die Mitarbeiter etwa ICE-Sitze und Fassadendämmplatten in Brand, während die Stoppuhr läuft. Als Brandquellen nutzen sie genormte Zigaretten, Papierkissen, die eine brennende Zeitung simulieren oder Kerosinbrenner, die 1 000 Grad heiß werden.


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Schlagwörter: Auto

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