Warum eigentlich ...?

... halten sich Esskastanien so schlecht?

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Ein prasselndes Feuer, auf dem Maronen rösten und in der Hitze leise knacken: Esskastanien sind eine typische Herbstspezialität. Die Früchte, die zu den Nüssen gehören, kann man leider nicht lange aufbewahren: „Im Gegensatz zu anderen Nüssen verderben Esskastanien schnell“, sagt Florian Bechter, Koch beim Pharma-Unternehmen Boehringer Ingelheim in Biberach.

Der Grund: „Esskastanien enthalten Wasser, viel Stärke, Zucker und – im Gegensatz zu anderen Nüssen – nur wenig Fett“, so der Experte. „Dadurch vertrocknen sie schnell und sind sehr anfällig für Schimmel.“ Haltbar machen kann man Maroni zum Beispiel durch Kandieren.

Bechter: „Kocht man die geschälten Esskastanien immer wieder in Zuckersirup, bekommt man „marrons glacés“, eine französische Spezialität. In Italien trocknet man die frisch geernteten Kastanien und vermahlt sie zu Mehl für Kuchen und Nudeln.

Für AKTIV hat Boehringer-Ingelheim-Koch Florian Bechter eine köstliche Maroni-Suppe kreiert.


Rezept für Maronencremesuppe (reicht für ca. 2,2 Liter)

60 g Butter
100 g Zwiebeln
100 g Lauch
40 g Knollensellerie
600 g Maronen, geschält
300 g Kartoffeln, roh
2.5 ltr Wildkraftbrühe
0.4 ltr Sahne
1 Bund Kerbel für Garnitur

Wurzelgemüse in kleine Würfel schneiden und in Butter andünsten. Kartoffeln und Maronen zufügen und sogleich mit der Wildkraftbrühe auffüllen. Nach dem Aufkochen abschäumen. Wenn alles weich ist, das Ganze pürieren und durch ein feines Spitzsieb passieren. Anschließend die Suppe erneut aufkochen lassen, mit Salz, Pfeffer, einer Prise Zucker abschmecken und mit der Sahne verfeinern. Mit den Kerbelblättchen garnieren.

Tipp: Wer mag, kann die Suppe am Ende mit einer Prise Zimt bestreuen!

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