Warum eigentlich …

… halten Hausfassaden Unwettern stand?

Foto: Sto

Bei schwerer Witterung erreichen Hagelkörner Geschwindigkeiten bis zu 70 Stundenkilometern. „Eine ­Fassade muss da eine Menge aushalten“, weiß Daniela Meidroth, Produktmanagerin beim Baustoff-Hersteller Sto in Stühlingen (Südschwarzwald).

Besonders wenn das Domizil mit einer Wärmedämmung ummantelt ist, zum Beispiel aus Polystyrol: „Die Dämmschicht muss vor Schlägen und Stößen geschützt werden“, erklärt die Expertin.

Diese Aufgabe übernimmt ein ausgeklügeltes System. Dessen Endbeschichtung besteht aus einem Spezialputz: „Kunstharz-Putze sind elastisch und halten extremsten Belastungen stand“, so Meidroth. Der Clou: „Ein auf Kunstharz basierendes System kann die Energie punktueller Belastungen durch Verformungen absorbieren. Danach geht es sofort wieder in die ursprüngliche Form zurück.“

Bei den Tests simuliert das Unternehmen Unwetter mit bis zu fünf Zentimeter großen Hagelkörnern, Windgeschwindigkeiten von rund 130 Stundenkilometern, Regenmengen von einem Liter je Quadratmeter. „Und das alles zugleich!“, versichert Meidroth.


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