Abenteuer im Eis

Härte-Test für Winterreifen und 20 Zweibeiner


Fulda-Challenge im kanadischen Yukon – eisiges Spielfeld als Teststrecke

Fulda. Kein Dorf, kein Haus, keine Menschenseele – das  Yukon-Gebiet im äußersten Nordwesten Kanadas. In den Wintermonaten ist es eine bizarre Landschaft aus Eis und Einsamkeit an der Grenze zu Alaska.

Wenn die große Kälte das Leben zu einer Atempause zwingt, betritt die Fulda-Challenge den Ring. Immer im Januar, für zehn Tage und kürzlich zum zehnten Mal. Der Reifenhersteller lädt ein zum arktischen Wettkampf. 

Zehn sportliche Extremdisziplinen für 20 Teilnehmer. Freizeitsportler wie du und ich, die sich in umfangreichen Vorentscheidungen qualifiziert haben. Dazu verschiedene Prominente – Sportler, Schauspieler und andere bekannte TV-Gesichter.

Camping bei minus 40 Grad

Neben Ausdauer, Kraft und Geschicklichkeit ist bei der Fulda-Challenge zudem fahrerisches Können gefragt. Mit 16 VW Tiguan werden Wettkämpfe gegen die Zeit ausgetragen. Und nicht zuletzt gilt es, Hunderte von Kilometern auf vereisten Pisten zurückzulegen, um zu den jeweiligen Wettkampforten zu gelangen. Doch das einzigartige Panorama, das sich den Teilnehmern auf den Verbindungsetappen bietet, entschädigt für die Strapazen.

Selbst wenn die Temperatur nachts unter minus 40 Grad fällt, müssen die Sportler im Freien campen. Doch wenn am Lagerfeuer die Polarlichter am Firmament tanzen, will keiner Schlafsack und Zelt gegen Badewanne und Bett eintauschen.

In der kanadischen Wildnis sind es Eigenschaften der Fulda-Reifen wie Haftung, Ausdauer, Sportlichkeit, Härte, Widerstand gegen Kälte und Geschwindigkeit zusammen mit Teamgeist, die von den Teilnehmern gefordert werden. Denn schließlich will man die Reifen bis an ihre Grenzen austesten.

Zehn Teams, zehn Disziplinen, zehn Tage gesegnet mit wenig Schlaf und großen Anstrengungen. Das sind Grenzsituationen für alle Teilnehmer, darunter Schauspieler Hannes Jaenicke, Tatort-Kommissar Andreas Hoppe (Kopper), Fußball-Europameisterin Inka Grings oder DTM-Pilot Martin Tomczyk.

Mit Schneeschuhen durchs Gelände

Es geht quer durch die nordkanadische Landschaft – von Whitehorse, der Hauptstadt des Yukons, über Dawson City, der Stadt der Goldgräber und Glücksritter, bis hinauf zum Polarkreis. Un- terwegs müssen die Athleten bei minus 35 Grad einen Halbmarathon absolvieren, in Schneeschuhen durch Tiefschnee laufen oder Schluchten am Seil überqueren. Oder sich im Motorschlittenrennen beweisen.

In den letzten beiden Tagen der Tour bekommen die Teilnehmer auch die Hochhausfassaden der pulsierenden Olympia-Metropole Vancouver zu sehen. Das Klima ist dort eher wie in Deutschland, dennoch wird es für Athleten nicht angenehmer. Denn die noch anstehenden zwei Disziplinen finden bei Temperaturen um den Gefrierpunkt im Wasser statt.

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