Verkehr

Grünes Licht für neue Gleise

Ausbau der Betuwe-Linie nimmt Fahrt auf

Oberhausen. In den Niederlanden ist die Betuwe-Linie längst fertig. In Deutschland kam das grenzüberschreitende Schienenprojekt bislang nicht voran. Doch 2013 könnten die Bagger anrollen, denn der Bund übernimmt zwei Drittel der Kosten von 1,3 Milliarden Euro.

Seit fünf Jahren verbindet die Linie den Rotterdamer Hafen und Zevenaar kurz vor der Grenze zu Deutschland. Von dort aus rollen die Güter auf der Schiene quer durch Europa: über Oberhausen, Köln, Basel und Mailand bis nach Genua.

Problem: Auf der niederländischen Seite wurde zwar eine neue Güterzugstrecke gebaut, ab Emmerich bis nach Oberhausen jedoch muss sich der Güterverkehr zwei Gleise mit dem Personenverkehr teilen.

800 Güterzüge pro Woche

Seit mehr als zehn Jahren laufen die Planungen auf deutscher Seite: Hier soll die bestehende Strecke ein drittes Gleis erhalten. Zudem müssen für die Anwohner Lärmschutzwälle gebaut werden.

Deutschland ist durch internationale Verträge zum Ausbau verpflichtet. In den kommenden Jahren soll sich die Zahl der Güterzüge auf 800 pro Woche mehr als verdoppeln.


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