Moment mal!

Googles fahrerloses Auto: nur eine halbe Sache?

Eigenwilliges Design: Hauptsache harmlos. Foto: dpa

Es ist so weit – ab Frühjahr rollen in den USA die ersten 150 halben Eierschalen herum. Und zwar „selbstfahrend“, wie der IT-Konzern Google jetzt ankündigte.

Die ulkige Form soll harmlos wirken. „Würden Sie gern“, fragte Google-Projektchef Chris Urmson in der Zeitung „Detroit Free Press“, „als erstes selbstfahrendes Auto in Ihrer Nachbarschaft einen schwarzen, großen SUV sehen?“

Um die Sicherheit machen wir uns jetzt einfach mal nicht so große Sorgen – Google wirkt ja solide, das wissen wir vom Googeln. Und die Firma kann auch schon auf 1,1 Millionen unfallfreie Test-Kilometer mit den ersten Prototypen verweisen. Immerhin steckt in der Eierschale auch Technik von Continental, Bosch und ZF Lenksysteme.

Was uns mehr umtreibt: Werden wir in dem Selbstfahrer, der laut Google „in fünf Jahren marktreif“ sein soll, nicht das Selbstfahren vermissen? Was macht dann noch das Spezielle, die Marke, eines Autos aus? Aber wir bleiben zuversichtlich: Bestimmt findet die Auto-Industrie auch darauf eine Antwort.


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