Solingen

Gläserner Haushalt gegen die Pleite


Transparent: Die Klingenstadt legte ihre Sparpläne für jedermann offen. Foto: fotolia

Der Klingenstadt stand das Wasser bis zum Hals: 45 Millionen Euro musste Solingen bis 2013 einsparen, um die Insolvenz abzuwenden. Das Vorhaben glückte – dank des Engagements der Solinger Bürger.

Per „Bürgerhaushalt“ wurden die Einwohner via Internet in die Haushaltsplanungen einbezogen. Sogar eigene Sparvorschläge konnten eingebracht werden. Ergebnis: Rund 3.500 Solinger diskutierten mit. „Wir haben gemerkt, dass es auch Mehrheiten für unpopuläre Maßnahmen gibt“, so Oberbürgermeister Norbert Feith.

Damit gilt Solingen als Musterbeispiel, wie es eine von der Pleite bedrohte Stadt aus eigener Kraft schaffen kann, sich aus dem Schuldensumpf zu ziehen.

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